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    registriert am 08.11.2017

Previews 2014: New England Patriots

Die New England Patriots brachten es trotz einer Rumpeltruppe am Ende fertig, mit einer Bye-Week in die Playoffs zu starten und dann erst im Championship Game die Segel zu streichen. In der Offseason wurde vieles getan, um aus der Rumpeltruppe auch wieder auf dem Papier einen Titelfavoriten zu machen.

Ob das gelungen ist, wie die Mannschaft 2014 aussieht, wo die Gefahren aber auch die Chancen liegen, besprechen wir in dieser Ausgabe der Previews 2014 auf AFinsider.de.

Bilanz 2013: 12-4 (1. AFC East, AFC Championship)

Wichtigste Transfers

Zugänge

  • DT Dominique Easley (Draft, Florida)
  • QB Jimmy Garoppolo (Draft, Eastern Illinois)
  • C Bryan Stork (Draft, Florida State)
  • RB James White (Draft, Wisconsin)
  • OT Cameron Fleming (Draft, Stanford)
  • DE Zach Moore (Draft, Concordia-St. Paul)
  • CB Brandon Browner (Free Agent, Seahawks)
  • WR Brandon LaFell (FA, Panthers)
  • CB Darrelle Revis (FA, Buccaneers)
  • S Patrick Chung (FA, Eagles)
  • LB Darius Fleming (FA, 49ers)
  • LB James Morris (Undrafted Free Agent, Iowa)
  • CB Malcolm Butler (UDFA, West Alabama)
  • WR Brian Tyms (FA, Browns)
  • TE Tim Wright (Trade, Buccaneers)

Abgänge

  • S Steve Gregory (entlassen, Karriereende)
  • WR Austin Collie (FA)
  • LB Brandon Spikes (FA, Bills)
  • OT Will Svitek (FA, Bengals)
  • CB Aqib Talib (FA, Broncos)
  • RB LeGarrette Blount (FA, Steelers)
  • DE Andre Carter (FA)
  • LB Dane Fletcher (FA, Buccaneers)
  • DT Isaac Sopoaga (entlassen, Cardinals)
  • S Adrian Wilson (entlassen)
  • DT Tommy Kelly (entlassen)
  • OG Logan Mankins (Trade, Buccaneers)
  • DE Jake Bequette (entlassen)
  • LB Steve Beauharnais (entlassen)
  • LS Danny Aiken (entlassen)
  • WR Josh Boyce (entlassen)
  • QB Ryan Mallett (Trade, Texans)

Offense

Die Offensive der Patriots, die sonst als das Prunkstück des Teams galt, schwächelte bedenklich über weite Strecken der letzten Saison. Die Gründe dafür waren mannigfaltig. Vorne plagten sich nahezu alle Spieler der Offensive Line mit diversen mehr oder minder schweren Verletzungen herum.

Besonders hart traf es dabei Right Tackle Sebastian Vollmer, der sich das Bein brach. Er ist mittlerweile wieder fit und wird seinen Platz in der O-Line gegenüber von Nate Solder einnehmen. In der Mitte ist dagegen seit dem plötzlichen Trade von Logan Mankins nach Tampa nichts mehr klar.

Noch in der Verlosung sind Dan Connolly und Ryan Wendell als Center, wobei Connolly wohl als Guard gebraucht wird. Wendell sollte Druck bekommen von Rookie Bryan Stork, der aber aufgrund einer Verletzung erst spät ins Camp einstieg. Somit wird auch Chris Barker anfangs zu Einsatzzeit kommen.

Auf den Guard-Positionen bewerben sich neben Connolly noch Josh Kline und Marcus Cannon (auch als Tackle eine Option). Selbst der eigentlich als Tackle eingeplante Jordan Devey hat Chancen. Vermutlich wird zunächst mal Kline als Left Guard auflaufen und dann entscheidet letztlich die Leistung, wie es weitergeht.

Ein noch viel größerer Verlust als der von Mankins ist allerdings der von O-Line-Guru Dante Scarnecchia. Nach 31 Jahren im Team ist er zurückgetreten. Nebst anderer Aufgaben hatte er seit 1999 die O-Line unter seinen Fittichen und war seit 2000 der Assistant Head Coach unter Bill Belichick. In seine immensen Fußstapfen versucht nun Dave DeGuglielmo zu treten, der schon neun Jahre an NFL-Coaching-Erfahrung mitbringt. Er arbeitete zuletzt als Coach bei den Jets im Jahr 2012.

Hinter der O-Line steht Tom Brady, der trotz der für seine Verhältnisse schwachen Saison 2013 schon wieder in Topform scheint. Er hatte zwar auch zwischenzeitlich Probleme an der Wurfhand, aber viel schwieriger gestaltete sich das Zusammenspiel mit den überwiegend neuen und jungen Receivern, die noch nicht so wollten wie er. Mit einem Jahr mehr an Erfahrung und Zusammenarbeit, sollte das aber besser werden.

Die Nummer zwei dahinter ist Rookie Jimmy Garoppolo, der sich gegen den kurzfristig noch nach Houston getradeten Ryan Mallett durchgesetzt hat. „Jimmy G“ überzeugte in der Preseason, Mallett eher nicht.

Damit die Offensive insgesamt klickt, braucht es besonders einen Mann, der im letzten Jahr lange Zeit schmerzlich vermisst wurde: Tight End Rob Gronkowski! Er hat sich von seinem Kreuzbandriss erholt und wird wahrscheinlich zum Auftakt fit sein. Seine Präsenz allein sollte das Team besser machen. Vergleicht man die Spiele mit und ohne ihn 2014, erkennt man auf dem Feld zwei komplett unterschiedliche Offensivreihen. Mit ihm eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten für Brady und die Wide Receiver, weil der Fokus jeder Defense auf „Gronk“ liegt.

Ist er fit, ist er im Grunde nicht zu stoppen. Die Frage wird nun sein, ob er eine ganze Saison fit bleiben kann nach Rückenproblemen, einem zweifachen Armbruch und dem Kreuzbandriss in den vergangenen zwei Spielzeiten. Sein Backup heißt Michael Hoomanawanui, der seine Momente hat im Offensivspiel.

Durch den Mankins-Deal kommt mit Tim Wright freilich noch ein weiterer Tight End dazu. Doch anders als Gronkowski – er ist das komplette Paket – und dem „Hooman“ ist Wright kein sonderlich guter Blocker. Er hat seine Qualitäten eher im Pass-Spiel und könnte in einem System mit zwei Tight Ends die Rolle des „Moving“ Tight Ends übernehmen, die einst Aaron Hernandez vor seiner Inhaftierung innehatte.

Die Receiver-Gruppe sieht auf dem Papier ordentlich aus, wenn Danny Amendola im Slot sowie Aaron Dobson oder Brandon LaFell außen als Big Target mit Brady auf einer Wellenlänge funken. LaFell kommt neu dazu und überzeugte in der Preseason, während Dobson lange nicht trainieren konnte nach einer Fußoperation. Beide sind körperlich große Spieler, ein Typus, der im Vorjahr meist gefehlt hat. Bei Amendola müssen sie hauptsächlich auf Gesundheit hoffen.

Überzeugt hat dagegen Julian Edelman, der bewiesen hat, dass er erstens eine Saison überstehen und zweitens, der Top-Receiver von Brady sein kann. Edelman legte seine mit Abstand beste NFL-Saison mit über 100 Receptions und über 1.000 Yards hin. Das alles, obwohl meist jeder wusste, dass er den Ball bekommen wird. In diesem Jahr könnten an letzterem zumindest Zweifel bestehen.

Sehr interessant präsentiert sich die Situation im Backfield. Shane Vereen scheint hier der Go-To-Guy zu sein. Er ist in jedem Fall die erste Option im Passspiel und bei dritten Versuchen. Aber auch Carries sollte er genügend bekommen. Die eigentliche Nummer eins war einmal Stevan Ridley, doch der hat sich ein wenig ins Abseits gestellt mit immer wiederkehrenden Fumble-Problemen. Lange war nicht klar, ob er überhaupt zum Kader zählen würde zum Start der Saison.

Nummer drei im Bunde ist James White, der ein ähnliches Skill-Set aufweist wie Vereen. Er ist eher klein (1,75 m), dafür schnell und beweglich mit guten Händen. Dazu bleibt Brandon Bolden im Team, der zum einen Verletzungsversicherung ist, zum anderen auch bei den Special Teams mithilft. Als Fullback ist James Develin gesetzt.

Die Patriots sind offensiv äußerst variabel aufgestellt. In Lauf-Situationen kommt es schon mal vor, dass Nate Solder als zusätzlicher Blocker auf der Tight-End-Position eingesetzt wird. Oder auch Develin, der ebenfalls dort spielen könnte. Vereen könnte auch als Receiver aufgestellt werden, genauso Gronkowski, um für großes Chaos beim Gegner zu sorgen.

Nachdem im Vorjahr gerne mal der Lauf fokussiert wurde, könnte es in dieser Spielzeit wieder etwas mehr durch die Luft gehen. Immer vorausgesetzt, dass die Receiver fit bleiben.

Defensive

Defensiv sah New England zum Start 2013 fast schon großartig aus. Der Lauf wurde konsequent gestoppt und in der Passverteidigung lief das Eins-gegen-eins super. Dann verletzten sich der Reihe nach Vince Wilfork, Jerod Mayo, Tommy Kelly und immer mal wieder Aqib Talib und es blieb nicht mehr viel on der anfänglichen Herrlichkeit.

2014 soll das anders werden. Gut also, dass mit Wilfork das Herzstück der Front Seven wieder gesund ist nach dem Achillessehnenriss. Er wird wieder die Mitte beherrschen. Sei es in einer 4-3- oder doch eher der 3-4-Basis. In beiden Fällen ist er gesetzt. Neben ihm bewirbt sich eine Reihe von jungen Kräften um Einsatzzeit. Erster Anwärter ist Rookie Dominique Easley, der sich von seinem zweiten Kreuzbandriss erholt. Ihm wurde Top-5-Talent im Draft attestiert, aber die Knieverletzungen ließen ihn fallen.

Dahinter gelten Chris Jones und Joe Vellano als gute Alternativen in Pass-Situationen, während Sealver Siliga eher gegen den Lauf zu überzeugen weiß. Für den Pass Rush sind Chandler Jones und Rob Ninkovich verantwortlich. Beide können sowohl die 5-Technique spielen als auch als Outside Linebacker agieren. Die Alternativen sind Michael Buchanan und Zach Moore.

Die Starter auf den Linebacker-Positionen stehen fest. Der Kopf des Teams ist Jerod Mayo, der neben Wilfork der größte Ausfall der Defensive 2013 war. Er ist omnipräsent im Lauf- und auch Passspiel und wird eigentlich nie draußen sitzen. Neben ihm spielen Dont’a Hightower und Jamie Collins. Beide sind sehr variabel einsetzbar, wobei gerade Collins vor einem großen Sprung steht nach seinem Lehrlingsjahr 2013.

Dahinter werden Darius Fleming und Chris White die Backups geben. Mit fünf Linebackern ist diese Position etwas dürftig besetzt, allerdings könnte Ninkovich hier aushelfen.

Was die Secondary angeht, wurde kräftig aufgerüstet. Der bestmögliche Neuzugang war dabei unzweifelhaft Darrelle Revis, für viele immer noch der beste Shutdown-Corner im Business. Allein die Frage über seine Aufgabe im Team ist noch zu klären. Im Camp spielte er hauptsächlich auf der linken Seite. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass er es gewöhnt ist, den Top-Receiver des Gegners auszuschalten. Und da man so auch mit Talib verfuhr, dürfte das auch mit „Revis Island“ der Fall sein.

Auf der anderen Seite wurde Brandon Browner aus Seattle geholt. Er wird die ersten vier Spiele der Saison gesperrt verpassen, ist danach aber für die rechte Seite vorgesehen. Er ist körperlich groß und robust, sollte damit gut gerüstet sein für Teams mit großen Receivern – ein Problem der Patriots im letzten Jahr.

Im Slot streiten sich Kyle Arrington und Logan Ryan um Einsatzzeit, während Alfonzo Dennard nach seinem Gefängnisaufenthalt erster Backup für außen ist und wohl die Saison an Browners Stelle beginnen wird. Der große Profiteur von besagter Sperre könnte Malcolm Butler sein. Er überzeugte im Camp und in der Preseason und bekommt wohl zunächst den Kaderplatz von Browner, der auf der Restricted-Liste steht.

In der Mitte ist die große Frage, wer denn nun neben Devin McCourty den Strong Safety gibt. Duron Harmon oder Rückkehrer Patrick Chung? Beide hatten wechselhafte Vorstellungen in der Vorbereitung und beide werden die Saison in Foxborough beginnen. Wer aber mehr Spielzeit sieht, ist offen. Hinter McCourty ist Tavon Wilson der Backup.

Generell sieht dieser Mannschaftsteil exzellent aus im Vergleich zu den Vorjahren. Allein schon diese neue Secondary könnte den Pass Rush deutlich stärken, denn gegen Revis und Co. werden nicht viele Receiver schnell offen sein, was der Front Seven mehr Zeit geben wird, um zum jeweiligen QB durchzudringen. Gegen den Lauf ist es ohnehin schwer, an Wilfork und Mayo vorbeizukommen.

Special Teams

Stephen Gostkowski hat sich mittlerweile zu einem der zuverlässigsten Kicker der NFL entwickelt und hatte zuletzt auch keine Probleme mit höheren Distanzen. Er hat seinen Job genauso sicher wie Punter Ryan Allen.

Wer die Position des Long Snappers übernimmt, ist noch offen. Danny Aiken wurde zur Deadline entlassen. Sein bisheriger Ersatz war Ninkovich, doch der hat eigentlich genug zu tun. Wide Receiver Matthew Slater ist der Topmann in Sachen Special-Teams-Play. Im Return-Spiel bleibt Edelman der Mann für die Punts. Bei den Kickoffs wird man sehen, wer sich herauskristallisiert. Ein Kandidat wäre Vereen.

Spielplan

07.09.14 @  Dolphins
14.09.14 @  Vikings
21.09.14 vs. Raiders
29.09.14 @  Chiefs
05.10.14 vs. Bengals
12.10.14 @  Bills
16.10.14 vs. Jets
26.10.14 vs. Bears
02.11.14 vs. Broncos
16.11.14 @  Colts
23.11.14 vs. Lions
30.11.14 @  Packers
07.12.14 @  Chargers
14.12.14 vs. Dolphins
21.12.14 @  Jets
28.12.14 vs. Bills

Prognose

Die Patriots standen drei Mal in Serie im AFC Championship Game. Besonders im letzten Jahr kam dies aufgrund der Personallage sehr überraschend. Gemessen daran und in Anbetracht des diesjährigen Personals spricht wenig dagegen, dass das in dieser Saison nicht erneut so sein wird.

Im letzten Jahr verspielte man sogar durch eigene Fehler das Heimrecht im Championship. Der diesjährige Spielplan sieht größere Herausforderungen auswärts eigentlich nicht vor, sieht man vom Gastspiel im Lambeau Field ab. Ansonsten kommen die stärksten Gegner alle nach Foxborough, besonders die Broncos und Bengals.

Bleiben alle gesund und passiert nichts außergewöhnliches, ist ein weiterer langer Playoff-Run vorprogrammiert. Direkt formuliert: Die Patriots oder die Broncos werden die AFC im Super Bowl vertreten. Die Entscheidung darum fällt in der Regular Season. Wer sich von den beiden Home-Field Advantage sichert, fährt nach Arizona.

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